wünsche

Wenn ich mir was wünschen dürfte

wenn, ja wenn das kleine Wörtchen, wenn nicht wäre, wenn das Wenn ein Örtchen wäre, wenn es denn nicht wieder kehrte in des Herzens Ort hinein, um dort ein Wort des Wörtchens zu sein.

So nicht, was wäre, wenn. Auch nicht, was wäre denn. Vielleicht aber: Ich wünschte mir, dass ich – ohne Wenn und Aber – nicht labere im Rhabarber, sondern die Kandelaber nehme und dort Wort halte, wo es mir treu im Herzen wichtig ist.

Also wenn es denn der Zwölfe sein würden, wie die Monate auch kommen dürfen, so tät es mir ins Herz verwachsen, wenn ich Elfe nähme, und sie von Horten nach Dorten trüge und sie zerpflügte mit dem Schein der Sonne im Reim der Wonne.

Denn ich möchte so gern:

  1. Mal wieder meditüren in den Klaviatüren meiner Seel‘
  2. Und ich würde gern die Regel der Mäßigkeit her laden und ein in sie gehen, damit ich nicht geständig im Darnieder und wendig im da Hoch so torkle und einmal auch beständig sein darf.
  3. Dann werde ich als bald mal wieder im Bad der Basen versinken und nicht ertrinken, wenn die Kerzen weinen und ein paar Noten mit den Quoten der Lüste über die Lippen wehen
  4. Und dann darf ich wieder den Schlaf der Gerechten in der Regel nehmen und mäßig treu mit mir das Bett zerteilen
  5. Die Mindful Moves sind mir da auch gar wichtig. Damit ich nicht roste ein am Bein der Seele
  6. Komm, sei mein Gast, du Wille, das zu erreichen, was mir richtig wichtig ist und sei auch immer meiner Peilung treu, so dass ich das Ziel nicht aus den Augen verliere
  7. Und miss mir mein Glück nicht im Außen dessen, was andere haben, dass sie nicht oder vielleicht doch alsbald an mich herantragen mögen
  8. Sondern sei dir gewiss, das Glück ist da, wo ich gerade bin, nicht da, wo ich noch nicht sein kann oder gar nicht sein will. Das Glück ist der Geselle meines Herzens und nicht der Kommerz unseres Haben-Wollens
  9. Und dann nehme ich mir die Zeit für meine Freunde und übe mich in Geduld beim Zuhören und zermöhre nicht das Wiederköhren des Abers der Bedenkenträger
  10. Außerdem kann ich doch immer ich selbst und authentisch sein. Denn lieber ein krummes Wort als ein falsches, das hintenrum ersticht meine Sicht auf das Nichts oder Alles im Leben
  11. Und es sei noch gesagt, dass ich es wagte, immer die Türe zu halten offen, damit wir hinausgehen können, wenn uns danach ist oder auch zum Platz nehmen anderer Leute auf unsere Bank am Fenster
  12. Ach ja, und zu guter Letzt noch eins: Ich meine das Maß der Dinge, das ich bringe ins richtige Lot für mich, damit nichts im Ungleichgewicht zerbricht

Das waren sie, die meinen, in illustrer Runde der Zwölf. Nun kann das Los entscheiden, wer Feuer fängt, um dann zu baden und wer darf das Jahr über mich schön begleiten.

© CRSK, LE, 12/2022

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