Fußbar

im Takt der baren Füßigkeit
füßle ich mich durchs Gras
Ertaste einerseits die puren Spitzen
in der Trockenheit der findigen Halme,
andererseits aber auch
den weichen Teppich aus
gemähten Raubtierträumen

Zaghaft schiebe ich die Nacktheit meiner Füße
zwischen den Grasbüscheln hindurch,
biege mit den Zehen Halm für Halm um
und entblöße meine Scham vor der
Privatheit meiner schwieligen Fußsohlen

Die Morgenröte steigt in mir auf
und lässt mich im Boden versinken

© CRK, Le, 09/2021

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