Schokomund

Balla, Balla, sagte der Nutella-Schnalla, als er Renftl für Ärschl in den Schlund sich schob hinein und mit der Kraft der Bubber zermahlmte Balla, Balla, schmiegten sich Brocken für Bröckchen ins Gedärm hinein und gaben … Weiterlesen

Talis Männer

Tali war ein Klassenzimmer-Tafel-Schwamm auf zwei Beinen, der einerseits einen aufrechten und dann wiederum zu Zeiten einen halb gebeugten Gang auf zwei Beinen und einer Krücke aus dem verlängerten Arm der Emotionen anderer pflegte. Letzteres … Weiterlesen

Ein Pikser

„Ein Piks Leben“, flüstert der Schmieks im Gedenken an Morgen, bringt mir Erleichterung der Pracht an Sorgen, damit die Sonne scheint mir ins Gedärm hinein und mich vom Poloch an rundum erleuchtet und erneuert „Ein … Weiterlesen

Klartex

Ich sehne mir etwas in Erwartung herbei, wovon ich mein Leben lang träume, bekomme aber meist etwas ganz anderes zurück, und übersehe somit, dass ich dabei reich beschenkt werde. Was davon ist geträumtes Leben und … Weiterlesen

Engel

Wo anfangen und aufhören? Reise, reise, immer weiter, kommt das Ringlein prompt zum verlorenen Schrund im Land des Nirgendwo Bis ich die losen Enden meines Knäuels aus Fäden in den Händen halte und das Blut … Weiterlesen

Glückspilz

Nomestino war nicht schlau. Die Nebelschleuder schnurgewunden gar das Hindernis in seinem Rücken, bedrängte ihn und ließ ihn wandern – von der einen Hand zur andren, von jenem Ort zum Forthin dorten. Alle sahen dies … Weiterlesen

Eintopf

der eine Topf ist kein Topf, in dem ich Altgesottenes verwurste und danach dürste, es auszulöffeln Nein! Dieser Top ist ein Topf, der ein Loch hat und keinen Deckel, dafür aber reichlich meinen Eintopf verkleckert … Weiterlesen

Mordula

ist grün vor Wollen, Müssen, tollem Schmollen und rollenden Lasten, drückt mit ihren Händen gegen mein Sein, dehnt die Wände und wendet mein Blatt hin zum Gummi und Gewese aus stolpernden Steinen meines Herzensleids So … Weiterlesen

Schmock

Frösche küssen, bringt nicht das Müssen eines märchenhaften Königskindes hervor Aber es ist vielleicht gar lehrsam, wenn es um das eigene Ommm im Orm dieser Zeit geht Vielleicht ein bisschen sportlich dann das Ganze Aber … Weiterlesen

Begegnung

Nova saß nackt auf dem Felsplateau. Er hatte die Beine zum Schneidersitz ineinander verschränkt und betete zu seinen guten Geistern, dass sie ihm bitte bald einen Schauerguss aus kaleidoskopartigen Bohnen-Linsen schicken mögen. Denn er nagte … Weiterlesen

Virtuell

Frau X sagt: „Ah“, meint aber eigentlich: ‚Bee‘. Wohingegen Herr Z: „Ihhh“, entgegnet und damit ‚Uhhh‘ präferiert hat. Das macht die verquirlte Buchstabensuppe perfekt. Lauter: Hätte, wollen, können, sollen, mögen, sowie ich mein das so … Weiterlesen

Herbert

Das ist der Kaktus, den mir Riddikly schon vor Wochen offenbart und geschenkt hat, obwohl ich ihr von Anbeginn unserer Freundschaft gestanden habe, dass ich keinen Grünen Daumen besitze. Jetzt steht dieses Ding mitten auf … Weiterlesen

Hindernisse

Morf war ein kleinwüchsiger Morfing, der sich morphologisch verändern konnte, wenn er die Entspannung in Person gewesen war. Nur der Stress seines eigenen Daseins konnte ihn daran hindern, seine äußere Körperhülle, der inneren Eingebung und … Weiterlesen

Nicht allein

In der Tat gedrängt der Tatendrang, überstürzt sich im launischen Aprilgewetter meiner Emotion für mich selbst, für sie und für alles, was mich in Herzenswellen berührt, umspült und unterwandert, ja, auch aushöhlt sowie überschwemmt Gibt … Weiterlesen

Ungelehrig

Schnick, Schnack, Schabernack, ich reiß dir gleich die Rübe ab, wenn du es nicht verschneckst, um zu beenden das Rhabarber- Gelaber deiner Dämonen Schnick, Schnack, Schlabberlook, mach dich hübsch und schmook sei kein Schwein und … Weiterlesen

Verkatert

Charlestons Lollophant saß auf dem heißen Blechdach seines Seelenhauses und fächelte sich mit seinem langen Rüssel ein laues Lüftchen zu. Er dünstete bunte Glasperlen aus seinen groben Hautporen aus. Diese sammelten sich in seinen zahlreichen … Weiterlesen

Lektion

„Von einem, der auszog, das Leben zu lernen“, sprach Charleston, wischte sich den Schweiß von der Stirn und nippte an seinem Eiscafé. Er saß mit sich allein an einem Zweiertisch in einem kleinen Straßencafé, das … Weiterlesen

Kollaps

Die Kemenaten schwitzten. Die Wohnsilos auch. Der Asphalt in den Straßenschluchten und die Gewegplatten ebenso. Jeder in der Stadt lechzte nach einem flüchtigen Schatten und einem kühlen Lüftchen. Und alle sehnten sich nach crushed Blaubären … Weiterlesen

Charlestons Zwiegespräch

Innere Stimme: „Du hast da ein Loch in deiner Wand.“
Charleston: „Ja, weiß ich.“ [Verdreht die Quargnäbbl und gähnt herzhaft.]
Innere Stimme: „Stört dich das nicht? Also ich meine deinen Blick auf das Gelb-Orange deiner Küchenwände?“
Charleston: „Nö, wieso? Wenn ich von weiten hinschaue, sieht es aus wie ‘ne fette Fliege. Und aus der Nähe betrachtet, ist es eben das Loch einer fehlgeschlagenen Bohrung. Wo ist da das Problem?“ [Reibt sich den Schlaf aus den Augen.]
Innere Stimme: „Na, weil es unschön aussieht und man eben immer an die eigenen Schmeißfliegen im Kopf denken muss und dann das Summen und Brummen der Gedanken beginnt, die ins Karussell einsteigen und dann kein Ende finden?“
Charleston: „Ach, … du hast Probleme.“ [Lacht.]
Innere Stimme: „Ja.“ [Blickt sich besorgt in Charlestons Kopf um.]
Innere Stimme: „Aber man könnte es doch zuspachteln, dann schaut das Loch wenigstens nimmer so finster drein.? Meinst du nicht?“
Charleston: „Du spinnst. Dann sieht die Wand aus wie ein übler, warmgelaufener Fliegenpilz. Denn sie hat noch mehr dieser Löcher. Außerdem ist das dein Problem und nicht meins. Ich trinke jetzt meine Kakao-Espresso-Spezialmischung und schiebe mich peu à peu in meinen Tag, falls du nichts dagegen hast.“
Charleston: [Zieht die Stirn kraus und dreht Utopia laut auf, damit er seiner Vernunft nimmer zuhören muss. Außerdem flatulenzt sein Gedärm und erinnert ihn an etwas sehr Wichtiges.]

© CRK, Le, 08/2020

Gute Nacht

Es pumpt die Herzmaschine in einem fort Hallo, ich bin wach und auch noch da, sagt sie mir im vorwurfsvollen Tone und fährt die Nadeln inmitten ihres eigenen Fleisches, um daraus meiner Sehnsucht eine Gutenachtgeschichte … Weiterlesen

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung