Mann der Zimmerer,

reitet sein Pferd bei Nacht und Wind,
bevor das Kindlein fällt in den Brunnen,
und der Hut der Freiheit ihm macht Mut zum Mute
So nimmt er Schäufele um Schäufele des Gestern
und schaufelt es aus dem Rucksack seiner Jahre
Bevor er weiterreitet bei Wind und Nacht –
auf dem Longboard, seinem Kinde

Mann der Zimmerer ist nicht sein Name,
aber kommt dem Sohn in ihm
und seinem Vater im Vater ziemlich nahe
Dem Vater seines Vaters im Gottdesign

Mann der Zimmerer hat seinen Hut nicht auf,
wenn ihm niemand seinen Weg weißt,
und bevor er nicht das Claim
der Glücksritterschaft abgesteckt,
um sich selbst dabei treu zu bleiben

So sitzt er auf dem Boden der Tatsachen seiner Hose
und lässt sich fahren ins Vordertimbucktu des Morgenlandes,
um zu schauen, was geht bei den Alpha-Alten
von heute und morgen und vielleicht auch von gestern

© CRK, Le, 10/2021

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www.alleskuehn.de

Ein Tausendsassa. Künstler. Mediengestalter. Lebenspraktischer Optimist. Lebt in Leipzig. Nichtbinärer Trans*Mensch. Bunt. Links.

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