Vom Manna der Mantiden

Die Trabantenstadt,
sagte der Mantis,
dreht sich so schnell,
wie mein Herz für dich schlägt,
du die mich zum fressen gern hat

Ich bin dein Nährboden,
Labsal und Manna,
bevor die Stadt
unserer Trabanten
zu Staub verfällt

und bevor das Amen
im Schoß der Muttererde
die Tage verschläft,
um nachts ihre Jungfrauen
in die Geburt zu atmen

Komm, sei mein Tanz
im Schatten des Lichts
und im Licht des Schattens

Ich gebe mich dir hin

© CRK, Le., 09/2021

Veröffentlicht von

www.alleskuehn.de

Ein Tausendsassa. Künstler. Mediengestalter. Lebenspraktischer Optimist. Lebt in Leipzig. Nichtbinärer Trans*Mensch. Bunt. Links.

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