Vom End‘ in der Schuld

Orginal Charleston inside

Ja-Aber wurmt es
in meinen Hirngängen,
wenn ich gern können wollte,
wie ich wollen tät,
wenn alles nicht so wäre,
wie es nun einmal ist

Ja-Waber rhabarbert es
in den Windungen meines Gedärms,
wenn die Wut vom Wind angefacht
wieder aufglüht, um lodernd
jede meiner Zellen zu besetzen

Ja-Glaber liegt es mir auf der Zunge,
doch der Schlund in mir giert jede
meiner Polemiken mit mir selbst
hinunter in die Düsternis
meines Schattenreichs

Ja-Glaub mir doch bitte,
bricht es aus meinem Bild
im Spiegel hervor
Vergöttere weiter
die Limone des Himmels
auf immer und ewig,
nur vertragen wirst du sie nie –
mit deiner Allergie,
denn du bist ein Urvieh
der Vampirie

So stehe ich hier-
wie ein begossener Pudel –
vor dem Kern meines Leids
und reiche dem Spiegel
einen Satz lauter
Kaktussetzlinge
und zupfe –
währenddessen –
jedem einzelnen
von ihnen
nacheinander
die Stacheln
aus,

weil ich mich
endlos wähne
im Sehnen
nach meiner Tschuld
im Ig und Ung –
via Message
in a Syrup Glas –
an dich

© CRK, BS, 06/2021

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