Ein Pikser

Piks

„Ein Piks Leben“, flüstert der Schmieks
im Gedenken an Morgen, bringt mir
Erleichterung der Pracht an Sorgen,
damit die Sonne scheint mir ins Gedärm hinein
und mich vom Poloch an rundum
erleuchtet und erneuert

„Ein Piks Liebe“, flüstert er weiter und
eröffnet mir gewiss das Tor der Bleibe,
flutet mich dabei mit hiebevollen Farben
bis mir überfließt die Pumpe und
ich tropfe voller Wörterdrang,
auf dass ich mich erretten kann

„Ein Piks Verantwortung“,
murmelt noch der Schmieks hinzu,
und das Herzelein verstolpert sich in mir
Es holpert über Stock und Stein,
bis ich dem Pups im Darm bin erlegen,
der die verquere Fülle an Gefühlen
hinaus in die Welt entlässt

Da erträumt der Schmieks sich
noch „Ein Piks Freiheit?“
und versammelt mich im
Bauchladen meiner selbst
Die große Freiheit kann ich fast
mit meinen Händen mir erschaffen,
und doch ist das Tor zur Welt
der Zuhäuseriche noch allzu fern

© CRK, G, 04/2020

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