Lebe dich selbst - Medley I

Der Zuneigung abgeneigt

Lebe dich selbst - Medley I

Schnaggel die Wand an und zerschwurbel mir nicht mein Haupt, sprach Sapphrodite zum Dreamly Mumulumba, bevor sie sich mit Wut im Gedärm unter die Käseglocke zauberte, nur um der Raserei eins auszuwischen und sich nicht mit der Ehre der Zuneigung bekleckern zu müssen.
Du sollst mich nicht brauchen, fügte Sapphrodite aus dem Äther noch hinzu, bevor sie ihre Käseglocke mit lauter Abziehbildern ihres Schmerzes zukleisterte, nur damit der Dreamly Mumulumba sie aus den Augen verlor und sie sich leichter aus dem Herzen reißen konnte.
Ich will nicht, ich will nicht, ich will nicht, …., dröhnte es dem Dreamly Mumulumba in den Ohren. Ich will dich nicht verlieren, auch wenn ich das gar nicht kann, flüsterte er leise und legte sich den Schal der Sapphrodite um den Hals, bevor er in dem Schildkrötenpanzer seines Raumschiffes innerlich explodierte und sich in alle Winde fort zerstreute.
Er würde wohl nie? wieder auf diesen Trabanten zurückkehren, fragte er sich, als ihm einfiel, dass er den Stock und den Hut seiner Schülerschaft in ihrem Reich zurückgelassen hatte und machte sich auf die Reise, um sich selbst zu finden.
Seid den Frauen zugeneigt, wie ihr euch selbst auch geneigt seid und lernt von ihnen, denn sie sind der Spiegel eurer Selbst, maulte Dreamly Mumulumba die Sterne an und bog vor dem Nebel der Kassiopeia links ab, um nach Hause zu fliegen, ohne genau zu wissen, wo das sein könnte.

© CRK, BS, 04/2020

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