Ein ernsthafter Kalauer

Hexenzahn

Schlabberpapps ist kein Schmackofatz,
aber freundlich zu den Zähnen,
die da eventuell erwähnen,
in Stücken zu scheiden
von den Weiden mit Biss,
weil sie Schiss vor harten Sachen
und nicht enden wollen im Garten Eden –
wie die eh schon laweden Kumpanen
ihrer Brüderschar in aller meiner Munde

So kanns gehen, sagte der Räschn,
jetzt muss ich wäschn dir da warten
bis zur Mitte nächster Woche,
das gekittet wird die Hexenlache meiner Visage,
damit du nicht im Schrecken von mir weichst,
wenn ich dich suche Heim
und du mir bleibst bis dahin (m)ein Dreim

So meandere ich von Hinnen nach Dunnen
und trage meine Liab auf der Zungen
und auch auf den Wungen,
damit ein jeder weiß, ich bin bei dir Daheim,
trotz meiner Kalauer um den Zahn der Hexe –
oh Wauer, du Bauer der Schrumpfhirne dieser Zeit,
mich allerdings mit eingeschlossen
Ach hätt ich doch, ach wollt ich doch
Oder sollt ich etwa nicht?
Uns lieben bis zum bitt’ren Ende,
weil wir sind bekanntlich derer viele
und wollen nicht auf eins hin festgelegt sein,
meinen aber mich oder auch einfach nur dich

© CRK, Le, 09/2020

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