Ungelehrig

Schnick, Schnack, Schabernack,
ich reiß dir gleich die Rübe ab,
wenn du es nicht verschneckst,
um zu beenden das Rhabarber-
Gelaber deiner Dämonen

Schnick, Schnack, Schlabberlook,
mach dich hübsch und schmook
sei kein Schwein und hab dich lieb
gib dem ganzen keinen Seitenhieb
sondern lass wachsen die Dinge,
wie sie eben wollen gedeihen
Du kannst es eh nicht erschmollen
und schon gar nicht verändern
Denn Angelegenheiten im Herzen
brauchen mehr Ge in der Lassenheit
und mehr Mut in der Weisheit
des eben nicht immer
letzten Sch(l)usses

Sei kein Hecht in der Kraft
deiner Wassersuppe
Aber sei du selbst
und gehab dich Wohl
in deiner Kaktusliebe
Ich sag‘s dir nur,
das gibt noch schniebe Hiebe
vom Leben höchst persönlich
Aber du willst ja nicht hören,
so musst du es erspüren,
um zu lernen diese Lektion
der Lebenslektüren

Nur eins noch, geb‘ ich dir mit
auf deinem Um der Wege:
So zupf doch deiner Schmume
nicht immer die Blütenblätter aus,
um zu erfragen, ob sie dich liebt
sonst kann sie nicht erblühen –
so nackt wie sie dann ist

© CRK, Le, 08/2020

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