Sitzfleisch

Drückt es hier,
ziept es da und
zwackt es dort.
Der Boden unterm Grase
ist düchtsch hiechlisch hier,
jammert es mich im Stillen
und fordert sehr
die Sitzhöcker meiner
vier Buchstaben.

Wieso eigentlich vier
und nicht gar fünf
oder vielleicht
derer sieben
an der Zahl?

Das bleibt das Rätsel
der Maise im Arsch,
die da pieselt
mich an und lockt
der Bremse Stachel,
die extra bremst ab
ihren Flug, um zu landen
auf meiner holden Seite
und der Wespe
wütend Stich
einen zweiten folgen
zu lassen und mich
mit purer Natur
zu quälen.

Viel lieber säße ich jetzt
auf ‘nem weichen Sesselpupserstuhle
im geschützten Raume
und schwitzte mich hinfort
ins Reich (d/m)einer Phantasie,
die sich – wie Netzflügel gleich –
um mich spannte

Da küsst dein Lächeln mich
und befreit den Geist von
meiner leiblichen Qual
und fliegt mit mir gen Wolken,
die zwar nicht derer sieben sind,
aber ungezählt viele,
so dass wir wandern
von hinnen nach dunnen
zum forten ins Wana am Nir,
um den Liebreiz der Natur
von dorten im freien Fall
zu betrachten

© CRK, Le, 08/2020

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